Die VULKAN Gruppe, in die heute die 1889 gegründete Firma VULKAN integriert ist, setzt sich aus den drei Geschäftsbereichen VULKAN Couplings, VULKAN Drive Tech und VULKAN Lokring zusammen. Die globale Präsenz versetzt das Unternehmen in die Lage, ihren Kunden vor Ort schnelle und maßgeschneiderte Lösungen anzubieten, ein entscheidender Wettbewerbsvorteil. Die rund 1.200 Mitarbeiter arbeiten an 18 Standorten weltweit, zusätzlich finden die Kunden ihre Ansprechpartner in Vertretungen in 51 Ländern der Erde. Das Traditions-Unternehmen VULKAN befindet sich in der vierten Generation im alleinigen Besitz der Familie Hackforth.
Die Produktion und Vertriebsaktivitäten innerhalb der VULKAN Gruppe sind aufgrund des diversifizierten Geschäftsportfolios divisional organisiert. Die drei Geschäftsbereiche verfügen je über ein eigenes Produktspektrum und steuern ihre Marktaktivitäten autonom. Dennoch ergeben sich durch die Zusammenarbeit der einzelnen Geschäftsbereiche in einem Marktsegment Synergien, die das Unternehmen in die Lage versetzt, den Kunden ganzheitliche Lösungen anzubieten.
Durch die globale Verteilung des Unternehmens, mit teilweise sehr unterschiedlichen Datenquellen, konnten die Daten für ein zentrales Reporting nur über das manuelle Zusammenführen von Dateien der verschiedenen Systeme realisiert werden. Diese manuellen Prozessschritte bei der Datenermittlung und -zusammenführung sorgten für einen hohen Aufwand und eine Fehleranfälligkeit.
Nachdem sich das Unternehmen darüber im Klaren war, dass das Unternehmensreporting nur über ein zentrales Data Warehouse zu realisieren ist, hat man sich nach mehreren Auswahlverfahren für die Firma GABO unter Einsatz des GABO Data Warehouse Framework (GWH) entschieden.
Der Grund war die einfache Konfiguration über 2 Exceltabellen und die vielfältigen Einbindungsmöglichkeiten der unterschiedlichen Datenquellen. Vor allem auch die Möglichkeit der Deltabeladung über vollautomatische Prozesse und die Einbindung von Personal des Kunden in die DWH-Entwicklung gaben den Ausschlag für die Entscheidung.
Nach einer Kick-Off Besprechung Mitte 2019, bei welcher die ersten Ziele festgelegt wurden, begann das Team der GABO zunächst mit der Integration zweier niederländischer Tochtergesellschaften um die Datenstrukturen anhand dieser Praxisbeispiele zu verfeinern und die Ergebnisse mit den Fachbereichen abzustimmen.
Anschließend wurden weitere Datenquellen (SAP ERP, SAP Business One, SharePoint, usw.) integriert und parallel dazu ein erstes Vertriebsdashboard mit Power BI aufgebaut. Durch die Einbeziehung der Fachbereiche konnte somit eine sehr hohe Akzeptanz der Lösung erreicht werden. Im weiteren Verlauf des Projekts wurden zusätzliche Informationen wie z.B. Planzahlen aus SharePoint oder Umrechnungskurse zur Währungsberechnung eingebunden.
Durch die Strukturierung in unterschiedliche Unternehmensbereiche mit enorm vielen Datenquellen, deren Kennzahlenberechnung zudem sehr unterschiedlich sind, ist zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts noch kein Ende des Projekts abzusehen.
Durch den Einsatz des GABO Data Warehouse ist es uns in kurzer Zeit gelungen fast ein Drittel unserer Tochterfirmen einzubinden und somit tagesaktuell auf die Vertriebsdaten zuzugreifen
Im Namen des gesamten GABO-Teams bedanken wir uns herzlich bei den Mitarbeitern von CTT Computertechnik AG für die gute Zusammenarbeit.
Die digitale Transformation betrifft nicht nur Technologien, sondern auch Kultur, Organisation und Prozesse – und damit alle Mitarbeitenden.