Die durch die Covid-19 ausgelöste Pandemie bestimmt seit Jahresbeginn das Arbeitsleben weltweit. Die Reaktionen darauf sind in den Unternehmen verschieden stark ausgeprägt: Viele Unternehmen lassen ihre Mitarbeiter außerhalb der Produktion teilweise oder ganz aus dem Home Office arbeiten.

Nach den ersten Lock Downs sind nach einer Studie von Morgan Stanley 84% der französischen Mitarbeiter in der Zwischenzeit wieder zurück in ihren Büros, aber nur 40% der britischen Angestellten. In deutschen Unternehmen sind rund 50% der Mitarbeiter wieder ganz oder teilweise zurück im Firmenbüro. Aber nicht nur die Mitarbeiter haben eine unterschiedliche Sicht auf die Frage: Zuhause oder im Büro arbeiten?

Langfristig Büro oder Home-Office?

Auch das Top Management teilt sich in zwei Lager. Auf der einen Seite der CEO von Netflix, der alle seine Mitarbeiter so schnell wie möglich wieder in den Büroräumen haben will und die CEO’s anderer großer Technologieunternehmen die ganz auf die Anwesenheitspflicht der Kollegen verzichten wollen und für die kommenden Jahre die verstärkte Nutzung der Home-Office Struktur planen.

Im Durchschnitt der Industrienationen könnten nach einer Studie der Universität von Chicago rund 40% der Arbeitsplätze komplett in ein Home-Office verlagert werden.

Um während der Pandemie einen sicheren Abstand von 2 Metern zum Kollegen zu erreichen, werden in vielen Büros momentan nur noch 25%-60% der vorherigen Belegungsdichte erreicht.

Technologie ist seit Jahrzehnten bereits vorhanden

All diese Änderungen rufen nach besseren Möglichkeiten des verteilten Arbeitens. Die dazu nötige Technologie ist seit 1-2 Jahrzehnten vorhanden. PDF-Dokumente existieren seit fast 30 Jahren. Die Kosten für den Internetzugang sind seit 20 Jahren erschwinglich. Zoom und Slack sind als Unternehmen fast 10 Jahre alt.

Viel wichtiger ist aber die breite Verfügbarkeit von Enterprise Technologie auf Cloudbasis wie z.B. von Microsoft Teams. Damit wird es Unternehmen möglich, verteilte Systeme nicht nur zu nutzen, sondern auch sicher zu verwalten. Außerdem wird damit der „Arbeitsplatz der Zukunft“ heute schon möglich, weil die einzelnen Applikationen besser ineinander greifen und ein Mitarbeiter auf alle Informationen von überall zugreifen kann. VoIP-Telefonie und Konferenzsysteme sind auf einer Kommunikationsplattform erreichbar. Die interne Kommunikation kann man mit einem Intranet auf Sharepoint/Valo Basis sicherstellen.

Die Herausforderungen in der nahen Zukunft sind nach einer vernünftigen Digitalisierung der Prozesse also nicht mehr nur technologischer Natur.

Herausforderungen für das Management

Die jetzt folgenden Monate oder Jahre bis es einen Impfstoff gibt, sind von anderen Herausforderungen geprägt: Das Management der Mitarbeiter.
  • Recht auf Home-Office? (im November soll der Gesetzesentwurf kommen…)
  • Wie regelt man Home-Office? (HO-Vereinbarungen)
  • Klärung der Themen wie Rückkehr, Kosten, Arbeitsplatzsicherheit, Arbeitszeitregelung etc.
  • Wie kann Vertrauen und Kommunikation dauerhaft im verteilten Arbeiten erreicht werden?
  • Wie löst man die langfristige Gefahr der Vereinsamung von Home-Office Kollegen?
  • Beurteilung von Mitarbeitern, die man extrem selten persönlich zu Gesicht bekommt?
  • Worauf basiert die Beförderung von Mitarbeitern in der Zukunft?
  • Wie führt man effektive Remote-Meetings?
  • Wie nutzt man die verschiedenen Kommunikationskanäle am besten?
  • Festlegen der Spielregeln in der Digitalen Welt usw.

Für das Management in allen Abteilungen stellen sich diese und weitere Fragen. Die Pandemie ist jedoch bei allen Problemen auch die beste Gelegenheit (oder erzwungene Notwendigkeit), um im Unternehmen die Vorteile der Digitalisierung komplett zu nutzen.

Es ist aber auch zu verstehen, dass der Übergang in die digitale Welt nicht nur ein physischer Change Prozess ist, sondern vor allem auch psychologisch begleitet werdet muss.

Bei den technologischen Herausforderungen und deren Umsetzung können wir Ihnen auf verschiedenen Ebenen behilflich sein. Sprechen Sie uns einfach an!

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